Aus
dem Praktikum der Klasse 9a
Vom 25.10. bis 29.10.2010 absolvierte
die Klasse 9a ihr viertes und damit letztes schulisches Praktikum,
bevor es ans Bewerben um die richtige Ausbildung geht. In Tages-
und Praktikumsberichten haben einige Schüler ihre Eindrücke
festgehalten und wollen euch einen Überblick über interessante
Berufe und Firmen geben.
Tagesberichte
Niko - Beruf: Kaufmann im Einzelhandel
bei Intersport
Am
Montag, den 25.10.2010 begann mein Praktikum im Intersport Profimarkt.
Als ich um zehn Uhr ankam, stellte ich mich dem Chef, Herrn Ziegler,
vor. Herr Ziegler zeigte mir den Betrieb genau: zuerst den Laden,
dann das Lager und zuletzt die Werkstatt. Um 10:10 Uhr baute ich
Regale ab und trug die einzelnen Teile ins Lager. Diese Arbeit fand
ich schön. Nachdem ich fertig war, hat mir ein Kollege um 10:40
Uhr das Außenlager gezeigt. Da musste ich Skiausrüstung
und Skibekleidung in einer Gitterbox in den Laden fahren. Im Laden
baute ich um 11:20 Uhr die Regale auf und räumte neue Skiausrüstung
ein. Nach dieser Arbeit hatte ich viele leere Kartons. Diese zerschlitzte
ich und gab sie in den Müll. Um 12:15 Uhr hat mir mein Praktikumsbetreuer
eine neue Aufgabe gegeben. Ich musste Fahrradbekleidung ganz genau
zählen und eine Inventur durchführen. Diese Aufgabe war
schwer, denn ich musste mich voll konzentrieren, sonst hätte
ich noch einmal zählen müssen. In meiner Pause, die ich
um 14 Uhr begann, habe ich ein leckeres Schnitzelsandwich gegessen.
Nach meiner Pause musste ich wieder von 14:30 bis ca. 17:30 Uhr
Fahrradbekleidung zählen und die Inventur abschließen.
Ca. um 17:30 Uhr lief ich dann zum Außenlager und habe den
Müll ausgeleert. Nachdem ich damit fertig war, habe ich die
restliche Zeit im Laden die Kleidung schön zusammengelegt und
eingeräumt. Dieser Tag war der beste, aber die anderen Tage
waren auch sehr schön. Ich hatte die ganze Woche über
sehr nette Kollegen kennen gelernt und sehr viel über den Beruf
Kaufmann im Einzelhandel erfahren.
Mandy - Beruf: Pharmazeutisch-kaufmännische
Angestellte
Am
Dienstag, den 26. Oktober 2010 habe ich um 9 Uhr in der Martin Apotheke
in Bamberg (Innenstadt) angefangen. Gleich nachdem ich angekommen
war, habe ich mich umgezogen und musste sofort mit der ersten Serie
anfangen. Die Serie bedeutet, dass sie von anderen Apotheken kommt,
also das, was uns geliefert wurde.
Danach musste ich Bonbons auffüllen, aber da waren noch keine
Preise dran, deshalb musste ich es im Computer einscannen und den
Preis auf ein Papier schreiben und vorne bei den Kassen einräumen.
Ich musste vom Vorrat Medikamente hochholen und aufräumen.
Wir hatten auch eine Filial-Apotheke, sie ist fast neben der Martin-Apotheke,
in der ich Praktikum gemacht habe. Sie heißt E.T.A.-Hoffmann-Apotheke.
Da musste ich bestimmt fünfmal am Tag hinlaufen und Medikamente
bringen und abholen. Von 13 Uhr bis 14 Uhr hatte ich dann Pause.
Nach meiner Pause musste ich Zeitschriften stempeln und aufräumen.
Dann habe ich hinter der Kasse geschaut, ob sie genug Zeitschriften
haben, weil die Mitarbeiter von mir den Leuten immer Zeitschriften
mitgegeben haben.
Dann musste ich schon wieder die Serie aufräumen und vom Vorrat
Medikamente hochräumen. So geht das also jeden Tag in der Apotheke
als PKA.
Um kurz vor 18 Uhr habe ich geschaut, ob alles im Laden ordentlich
steht und um 18 Uhr durfte ich nach einem schon recht langen Arbeitstag
nach Hause gehen.
Ich fand den Tag aber sehr schön, weil ich mich gut mit meinen
Mitarbeitern/innen verstanden habe und mir die Arbeit Spaß
gemacht hat.
Philipp - Beruf: Kaufmann im Einzelhandel
bei real
Ich
stelle in diesem Bericht einen Tag während meines Betriebspraktikums
vor. Ich stand um 6:45 Uhr auf und fuhr um 7:30 Uhr mit dem Fahrrad
los. Um 8:00 Uhr fing ich an zu arbeiten, dazu suchte ich als erstes
meinen Kollegen, den Herr Hohner, denn er teilte mir meine erste
Arbeit zu. Ich musste ein Regal mit PC-Spielen aussortieren, das
hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Für die nächste
Arbeitsaufgabe sollte ich mit zwei anderen Lehrlingen ins Lager.
Mit ihnen zählte ich Ware nach für die Inventur; das war
ziemlich anstrengend, weil ich diese Ware öfters nachzählen
musste.
Es war nun 12:00 Uhr und damit soweit für meine erste Pause,
da konnte ich mich mal ausruhen. Danach ging ich zu meinem Kollegen,
der mir neue Etiketten für verschiedene Waren gab. Die waren
ziemlich schwer zu finden, das hat auch nach einer Zeit keinen Spaß
mehr gemacht, aber ich konnte nichts dagegen tun, denn es musste
ja gemacht werden!
Um 14:45 Uhr hatte ich ein Gespräch mit Frau Kohlatz. Das war
die zweite Chefin in diesem Betrieb. Sie bot mir an, ob ich ein
EQJ machen möchte. Ich freute mich über dieses Angebot
von ihr. In AWT habe ich dann gelernt, dass das EQJ ein Einstiegsqualifizierungsjahr
ist, wenn man noch keine Ausbildung bekommen hat.
Nach dem Gespräch überprüfte ich Ware mit dem MDP-Gerät,
um zu gucken, ob die Kennzeichnung stimmt. Manche Ware ist nämlich
falsch gekennzeichnet. Diese Arbeit machte mir Spaß. Nun war
es aber schon 16:00 Uhr, Zeit für die zweite Pause bis 16:30
Uhr.
In der letzten halben Stunde habe ich gekehrt und sauber gemacht,
das machte nicht so viel Spaß, aber da es die letzte halbe
Stunde war, machte es mir nicht so viel aus. So schaute ein Tag
meines Betriebspraktikums im Betrieb real aus.
Merve - Beruf: Arzthelferin - Der Traum
vom weißen Kittel
Vom
25.10.2010 bis 29.10.2010 haben wir, die Klasse 9a der Erlöserschule,
Praktikum gemacht. Ich habe eine Woche lang als Arzthelferin in
der Praxis von Dr. Angela Jakob gearbeitet. Einen Tag habe ich mir
genauer aufgeschrieben.
Am 27.10.2010 habe ich vom 8:00 bis 8:10 Uhr an der Anmeldung Kärtchen
von den Patienten einsortiert. Das war leicht und hat Spaß
gemacht. Dann bin ich um 8:10 Uhr ins Labor, da musste ich bei der
Blutabnahme zusehen, was sehr interessant war. Bis 8:25 Uhr war
ich wieder an der Anmeldung und habe meiner Mama eine Überweisung
für ihre Schilddrüse ausgestellt. Das ist sehr kompliziert,
denn man muss viel über Computerarbeit wissen. Danach bin ich
ins Labor und habe gelernt, wie man Urin von den Patienten abmisst.
Das hört sich zwar eklig an, aber mit der Zeit gewöhnt
man sich daran. Von 9:30 bis 10:30 Uhr war ich wieder mal an der
Anmeldung und auch draußen. An der Anmeldung habe ich Praxisgebühren
in die Kasse reingelegt und die Namen der Patienten in das Buch
geschrieben. Draußen dufte ich die Post holen und nochmals
ins Labor gehen. Dieses Mal durfte ich etwas ganz anderes machen.
Erst habe ich zugeschaut, wie EKG geht, und dann durfte ich es viermal
selber machen (mit Hilfe natürlich). Im Sprechzimmer 2 war
eine alte Frau, die sich täglich spritzen musste und das auch
noch am Bauch. Sie hat mir echt leidgetan, weil sie vorm Spritzen
Angst hatte. Es war schon bald 11:30 Uhr, als ich an die Anmeldung
bin und zugeschaut habe, wie meine Kollegen die Patienten aufgenommen
haben. Im hinteren Zimmer durfte ich Pause machen und habe dabei
Schokolade gegessen. Als letztes durfte ich bei meiner Mitarbeiterin
Christina Blutdruck messen, was ich vorher noch nicht konnte. Bevor
ich nach Hause ging, hat die Chefin jedem etwas zum Essen bestellt.
Das fand ich sehr nett von ihr. Der Tag war also ganz in Ordnung.
Es hat mir Spaß gemacht und ich habe vieles dazu gelernt.
Lina - Beruf: Kauffrau für Bürokommunikation
- Praktikum am Schreibtisch
Da
ich in der Praktikumswoche krank wurde, habe ich dann freiwillig
vom 04.-05.11.2010 ein Betriebspraktikum als Kauffrau für Bürokommunikation
beim Be-rufsfortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft in der
Linderstraße gemacht.
Diesen Beruf finde ich interessant, da die Büroarbeit doch
ein sehr anspruchsvoller und wichtiger Job ist und meist am Computer
erledigt wird. In den zwei informativen Praktikumstagen habe ich
viel über diesen Beruf erfahren und gelernt z. B.:
• das Faxen von Aufträgen bzw. Rechnungen an Kunden,
• das Ausdrucken, Kopieren, Scannen von Flyern und Sonstigem,
• das Anfertigen von Besprechungsprotokollen,
• die Abwesenheitsliste am Computer führen,
• telefonische Auskünfte entgegen nehmen und Pakete empfangen,
usw.
Mein Arbeitstag schaute so aus: Um 8
Uhr morgens mussten alle pünktlich im Büro sein. Die Abwesenheitsliste
musste als erstes geführt werden, da sie ein wichtiger Aspekt
eines Arbeitstages als Kauffrau für Bürokommunikation
ist. Man muss immer einen Überblick haben, welcher Mitarbeiter
nicht anwesend ist, um seine Nachrichten zu notieren oder seine
Termine zu verschieben bzw. abzusagen. Hier ist Teamfähigkeit
sehr gefragt, da man sich gegenseitig unterstützen muss. Das
Bearbeiten von Aufträgen am Computer, z. B. Flyer, ist eine
der Tätigkeiten, die mir bei diesem Beruf viel Spaß bereitet
haben. Ich musste diese Flyer bearbeiten, ausdrucken, falten und
abstempeln. Von 13-14 Uhr hatte ich Pause und um 16 Uhr durfte man
nach Hause. Die Arbeitszeiten finde ich auch sehr angenehm. Am Ende
dieses Praktikums musste ich ein Formular ausfüllen und unterschreiben
wegen der Schweigepflicht, denn letztendlich erfährt man da
auch viele persönliche Informationen über die Kunden.
Zum Schluss würde ich sagen, dass es für mich von großem
Nutzen war, in diesen Beruf reinzuschnuppern, weil ich endlich einen
anspruchsvollen Ausbildungsberuf für mich gefunden habe.
Monique - Beruf - Fotolaborant/-in
- Und jetzt alle mal lächeln und … CHEESE
Es
war Dienstag, der 26.10.10, 7:30 Uhr - ich musste aufstehen. Ich
nahm den Bus um 8:15 Uhr zur „Arbeit“, das Geschäft
„Bilderbogen“ in der Luitpoldstraße in Bamberg.
Dort angekommen begrüßte ich Frau Thiele, ging ins Büro
und holte die Einnahmen vom vorherigen Tag. Die Chefin vertraute
mir da ganz schön: Ich zahlte das Geld in der Commerzbank ein
und holte zusätzlich noch Kontoauszüge zur Bestätigung,
dass das Geld auch auf der Bank sei. Da hätte ich nämlich
auch schön mit Shoppen gehen können. Dies dauerte insgesamt
fünfzehn Minuten (also nichts mit Shoppen!). Wieder im Laden
angekommen, musste ich selbstständig die Rechnungen machen
und noch die Tageseinnahmen ausrechnen. Es wurde durch die Heizungen
im Lager angenehm warm. Um 11.15 Uhr kam ein Kunde, Frau Thiele
war beschäftigt, also musste ich ihn bedienen. Die Dame wollte
biometrische Passfotos. Ich holte die Spiegelreflex-Kamera, richtete
den Fotoraum her und schoss einige Fotos in der Hoffnung, dass sie
der Kundin gefallen würden. Anschließend musste ich sie
ausdrucken und kassieren. Da ich wusste, wie die Kasse funktionierte,
durfte ich es sogar allein machen. Als ich mit dem Ganzen fertig
war, kam Lieferung. Ich musste Bilderrahmen ausräumen und den
Karton in den dunklen und kalten Keller bringen. Um 12.30 Uhr rahmte
ich Bilder für Frau Thieles Ausstellung ein. Es waren sehr
viele Fotos, die eingerahmt werden mussten. Um 13 Uhr hatte ich
eine Stunde Pause. Ich ging in den McDonalds, trank einen Kaffee
und aß einen Cheeseburger. Endlich konnte ich mich hinsetzen.
Um 14 Uhr war die Pause zu Ende. Ich wusste schon, was zu tun war
und fing selbstständig an, die Regale zu putzen. Meine Finger
wurden bald schon schrumpelig vom Wasser. Gegen 15.45 Uhr hatten
wir keine Kundschaft mehr. Fouad, mein Mitschüler, der einen
Laden weiter Praktikum machte, stand vor dem Laden mit Kumpels.
Zum Glück erlaubte Frau Thiele mir, mich dazuzustellen. Es
war aber sehr langweilig. Zwischen 16 Uhr und 18 Uhr passierte in
dem Laden auch nichts mehr. Um 18 Uhr war endlich Schluss, ich erleichtert
und froh nach Hause gehen zu dürfen. Den Tag fand ich nicht
anstrengend, er war gelassen und ruhig, aber der Rücken tat
mir trotzdem weh. Und der Beruf? Also, Fotografin würde ich
schon gerne werden …
Marcel - Beruf: Elektroniker
Am
Donnerstag, den 28.10.2010 musste ich im Wieland, in meinem Praktikumsbetrieb
gleich um die Ecke, verschiedene Sachen zu verschiedenen Zeiten
machen. Angefangen hat alles um 8.00 Uhr in der Werkstatt, wo ich
ein Stromkabel in eine Dose und in einem Stecker klemmen musste.
Das fand ich sehr einfach. Anschließend habe ich mit meinem
Praktikumsbetreuer um 8.20 Uhr an meiner Mappe gearbeitet, das taten
wir im Büro und in der Werkstatt. Wir waren damit auch beschäftigt,
bis die erste Pause um 9.00 Uhr begann. Als ich nach der Pause um
9.20 Uhr wieder in den Betrieb ging, besuchte mich Frau Scholz und
ich zeigte ihr die Lötarbeit, die ich am Tag vorher geschafft
hatte. Danach bekam ich eine neue Aufgabe, nämlich musste ich
diesmal wieder ein Kabel anklemmen, aber diesmal war es ein 5-poliges
Starkstromkabel, das ich mit Dose und Stecker bestücken musste.
Dabei war darauf zu achten, dass das gelb-grüne Erdungskabel
länger als die anderen war. Denn wenn das Erdungskabel zu kurz
ist und als erstes abreißt, ist das Kabel nicht mehr geerdet
und der Strom fließt durch den Körper in die Erde statt
durch das Kabel, und das kann auch tödlich enden. Aber mir
ist jetzt nichts passiert, sonst würdet ihr ja den Bericht
nicht lesen. Dann musste ich von 10.10 Uhr bis 10.26 Uhr warten,
weil mich der Kollege Olli abholte und mit mir ins Werk 2 ging.
Als wir dann um 10.35 Uhr im Werk 2 ankamen, war ich sehr gespannt,
wie die Produktion abläuft. Er erklärte mir alles ausführlich
und ich durfte auch ein paar Sachen, wie z.B. Steckverbindungen
und Lüsterklemmen, mitnehmen, um meine Mappe zu bestücken.
Viel zu schnell war es aber leider schon 11.50 Uhr und wir mussten
wieder zurückfahren, weil um 12.00 Uhr Pause war und ich ja
zu meinem Vorstellungsgespräch zur Firma Köster in Altendorf
musste.
Das war einer von fünf sehr interessanten Praktikumstagen,
an denen ich viel Spaß und viel gelernt hatte.
Bianca - Alten- und Krankenpfleger dringend
gesucht!
Am
25.10.10 war mein erster Praktikumstag in der Steigerwaldklinik
in Burgebrach als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Meine täglichen
Arbeitszeiten erstreckten sich von 6.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Um pünktlich
an meinem Arbeitsplatz zu erscheinen, stand ich um 5.00 Uhr auf.
Dort musste ich gleich am Anfang die Patienten wecken, von jedem
Blutzucker messen, Fieber messen, sie wickeln und ihre Betten frisch
beziehen. Anschließend teilte ich das Frühstück
aus, manche Patienten mussten gefüttert werden. Nachdem alle
mit dem Frühstück fertig waren, mussten die Frühstückstabletten
wieder eingesammelt werden. Ich war froh, als die Praktikumsbetreuerin
Daniela Zieger eine Besprechung einberief, so konnte ich wenigstens
für ein paar Minuten sitzen. Während der Besprechung knurrte
mein Magen. Um 9.00 Uhr durfte ich Pause machen. Eine ausgewogene
Mahlzeit vor der Arbeit ist sehr wichtig, weil man Kraft und Ausdauer
in diesem Beruf benötigt, sonst kann man schnell umkippen.
Nach einer erholsamen Pause (30 min.) habe ich zwei Frauen und einen
Mann gewaschen (geduscht). Das ist sehr anstrengend, man braucht
eine Menge Kraft. Und man sollte damit umgehen können, die
älteren Menschen nackt zu sehen und überall am Körper
richtig anzupacken. Schließlich müssen die Patienten
gründlich gewaschen werden. Nach einiger Zeit, als ich endlich
fertig wurde, ging ich „auf Glocke“, wenn die Patienten
geläutet haben. Das bedeutet hin-und herrennen ohne Verschnaufpause.
Um 10.00 Uhr bekam ich die Aufgabe, die Waschschüssel zu waschen
und abzutrocknen. Dann habe ich einem Patienten einen Verband an
sein Bein angelegt. Das Schwierigste daran war, dass das Bein ca.
30 kg gewogen hat! Um 11.00 Uhr brachte ich einen Patienten in den
OP-Saal. Anschließend brachte ich 11 Betten runter in den
Keller. Nach den anstrengenden Stunden durfte ich beim Mittagessen
Kraft tanken. Nach meinem Mittagessen teilte ich Kaffee oder Kuchen
aus. Ich musste darauf achten, welche Patienten Diabetes haben.
Insgesamt war die Arbeit im Klinikum abwechslungsreich und interessant.
Ich erhielt einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche und Tätigkeiten
einer Gesundheits- und Krankenpflegerin und lernte vieles dazu.
Ich könnte mir vorstellen, diesen Beruf einmal auszuüben,
weil mir die Arbeit Spaß gemacht hat, ich gut mit älteren
Menschen umgehen kann und die Geduld und die Ausdauer, die für
diesen Beruf nötig sind, besitze.
Betriebspraktikum
in der 8. Jahrgangsstufe
Ziele
http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebspraktikum
Aus dem Lehrplan . . .
8.3.2 Praktisches
Tätigwerden im Betriebspraktikum
- organisatorische und
inhaltliche Vorbereitung: einen Praktikumsplatz suchen, sich im Betrieb
vorstellen, Termine und Praktikumsablauf abstimmen, Praktikumserwartungen
und -wünsche zusammenstellen, sich über Arbeitsschutz und –sicherheit
informieren- berufliche Orientierung und
Erprobung am Praktikumsplatz: berufsrelevante Tätigkeiten unter Anleitung
durchführen und Erfahrungen festhalten; technische Abläufe beobachten,
eine eigene knappe Praktikumsdokumentation zusammenstellen- Überprüfung der Berufswahl:
Anforderungen des Wunschberufs mit den persönlichen Voraussetzungen
vergleichen und ggf. nach beruflichen Alternativen suchen- Nachbereitung: den Verlauf und
die Ergebnisse in einer gemeinsamen Dokumentation zusammenfassen
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